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SV Blau Weiß Merzen e.V.

Im Viertelfinale war Schluss

Hallenkreismeisterschaft in Wallenhorst endete für die Löwen zu früh


22.02.2025 20:56 Uhr | Alte Herren | 109 x gelesen

Am vergangenen Sonntag stand - nach dem überzeugenden Auftritt in der Vorrunde am Freitagabend - die Endrunde in der Hallenkreismeisterschaft in Wallenhorst an.

Gespielt wurde in 4 Gruppen, die jeweils beiden Gruppenersten erreichten das Viertelfinale.
In der Gruppenphase traf man auf den Piesberger SV, Viktoria Georgsmarienhütte und die SG Voltlage.

Im erste Spiel gegen Piesberg wusste man durchaus zu überzeugen und gewann souverän mit 2:0. Danach folgte das Samtgemeindeduell gegen die SG Voltlage. Trotz zweier Führungen (1:0 und 2:1) verpasste man hier, sich durch einen Sieg die Tabellenführung in der Gruppe zu sichern. Das Spiel endete schließlich trotz weiterer guter Chancen gegen die sehr konzentriert agierenden Voltager mit 2:2 unentschieden. Im dritten und letzten Gruppenspiel musste mindestens ein weiteres Unentschieden gegen die Viktoria aus Georgsmarienhütte erreicht werden, um den Einzug ins Viertelfinale zu sichern. Dem frühen 1:0 durch Christian Holstein folgte nahezu unmittelbar das 1:1. Auch die erneute Führung durch Michael Rechtien hatte nur kurz bestand, ehe es wieder Unentschieden stand. Kurz vor Schluss gelang den Löwen dann jedoch das entscheidende 3:2 und damit die Qualifikation fürs Viertelfinale.

Der Sieg fiel unter dem Strich allerdings ein Tor zu gering dafür aus, sich als Gruppenerster fürs Viertelfinale zu qualifizieren. Die SG Voltlage hatte ein um 1 Tor besseres Torverhältnis aufzuweisen und sich somit die bessere Ausgangsposition fürs Viertelfinale gesichert.

Im Viertelfinale traf man dann auf den SSC Dodesheide - und Merzen erwischte hier einen denkbar schlechten Start. Nach wenigen Sekunden bereits der Rückstand, nach wenigen Minuten gar das 0:3. Nach dem 1:3 durch Michael Rechtien keimte kurz Hoffnung auf, die wenig später mit dem 1:4 in Unterzahl zur Nichte gemacht wurde. Schlussendlich schied man dann doch deutlich mit 2:6 aus.

Insgesamt jedoch sollte auch die deutliche Niederlage im Viertelfinale nicht alleinig in Erinnerung bleiben. Nach dem Vorrundenaus im Vorjahr war die Qualifikation für die KO-Phase in diesem Jahr ein deutlicher Schritt nach vorne - den es bei der nächsten Auflage der Hallenkreismeisterschaft 2026 zu überbieten gilt.

Autor

Florian Rechtien

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