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SV Blau Weiß Merzen e.V.

JSG Neuenkirchen/Merzen - JSG Wallenhorst/Lechtingen 2:4 (0:2)

A-Jugend bringt sich durch zu viele individuelle Fehler um den verdienten Lohn...

20.09.2019 17:18 Uhr | A - Jugend | 80 x gelesen

Am Donnerstag, 20.09., empfing die A-Jugend der JSG Neuenkirchen/Merzen die Mannschaft der JSG Wallenhorst/Lechtingen.
Nach der kollektiv schwachen Leistung aus dem Spiel gegen Hagen/Niedermark (4-0 Niederlage) war für das Team von Trainer Sascha Hemes, Co Heinz Tepe-Rühlander und Betreuer HG Ruwe Wiedergutmachung angesagt.
Doch zunächst machte die Mannschaft dort weiter, wo man gegen Hagen aufgehört hatte: Man „verschlief“ die ersten 15 Minuten völlig und war nur körperlich beim Spiel anwesend.
Diese Passivität nutzten die Gäste aus und trafen früh zur verdienten Führung.
Nachdem die A-Jugend „den Wecker“ gehört hatte, nahm sie nun auch aktiv am Spiel teil. Man hatte nun mehr Ballbesitz und auch die ein oder andere gute Chance (Kopfball Nils Berling nach Ecke Jakob Backhaus – drüber, Freistoß von Marlon Hörnschemeyer – Torwart) doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Die größte Chance zum Ausgleich vergab aber Benjamin Schaber: Er lief alleine auf den Torwart zu, konnte sich aber nicht entscheiden, ob er selber schießt, oder den mitgelaufenen Jakub Kutz anspielt. Diesen Moment nutzte der Keeper und schnappte sich den Ball.
Wie so oft passierte das, was oft in solchen Spielen passiert, in denen man die Chancen selber nicht nutzt: Wallenhorst kam nach individuellem Fehler wieder vor das Tor von Ole Langelage, wurde am Abschluss nicht entscheidend gehindert und traf mit dem Pausenpfiff zum 0-2.
Man hatte den Gegner 30 Minuten vollkommen im Griff gehabt und sich mindestens den Ausgleich verdient, lag aber 0-2 hinten.
Aber die Jungs glaubten noch an sich und den Punktgewinn! Sie starteten mit mehreren wütenden Angriffen und hätte in den ersten fünf Minuten mindestens den Anschlusstreffer erzielen müssen, vergaben aber wieder gute Chancen.
Die Mannschaft schaffte das 1-2 aber doch: Nach 56 Minuten drang Mathis Heimbrock in den Strafraum ein und wurde von den Beinen geholt. Jakub trat zum berechtigten Foulelfmeter an und zeigte sich treffsicherer als bei seinen bisherigen Chancen
20 Minuten vor dem Ende nahm man den Druck etwas raus und schon war Wallenhorst wieder da und torgefährlich: Ein Stürmer drang in den Strafraum ein und wurde unfair vom Ball getrennt: Wieder gab es einen berechtigten Elfmeter, der Wallenhorster lief an – und Ole hielt mit einer starken Parade den Strafstoß!
Dieses Ereignis brachte aber auch nicht mehr den nötigen Schub, im Gegenteil: Wallenhorst nutzte die individuellen Fehler der A-Jugend wieder konsequenter aus und zog innerhalb von drei Minuten auf 1-4 davon (77. /80.)
Dann fing sich die A-Jugend wieder und kam fünf Minuten vor dem Ende noch auf 2-4 heran: Marlon bekam einen schönen Pass von Jonas Kempe, spielte zwei Leute aus und traf in Tor.
Danach versuchte die Mannschaft noch einmal alles, aber ein weiterer Torerfolg gelang ihr – aber auch den Gästen – nicht mehr und so blieb es bei einer vollkommen unnötigen, weil unverdienten Niederlage.
Neben den ärgerlichen individuellen Fehlern hat man aber viel Gutes gesehen: Die Moral war toll, die Spieler haben sich sehr gut unterstützt und über weite Strecken ein echt starkes Spiel gezeigt. Das Ergebnis war halt Sch…!
Mit dem Spruch: „Was man mit den Händen aufgebaut hat, haut man mit dem Hintern wieder um!“ kann man das Spiel perfekt beschreiben!
Viel Zeit, sich zu ärgern bleibt nicht, denn schon am Samstag, 21.09., ist man wieder gefordert. Um 16.30 Uhr spielt man in Rieste gegen die JSG Rieste/Alfhausen um die nächsten drei Punkte.

Aufstellung:
Ole Langelage – Nils Otte, Nils Berling, Timo Kenning, Benjamin Schaber – Mathis Heimbrock, Niklas Abing, Marlon Hörnschemeyer – Tim Hüls, Jakub Kutz, Jakob Backhaus

Reserve:
Theo Jans-Westerlage, Jonas Kempe, Lennart Schwering, Nico Klarmann, Anton Gerweler

Tore:
0-1 (12.), 0-2 (45.) 1-2 Jakub Kutz (FE, 57.), 1-3 (77.), 1-4 (80.), 2-4 Marlon Hörnschemeyer (85.)

Bes. Vorkommnis:
Ole Langelage hält FE (67.)

Autor

Hans-Georg Ruwe

64 Punkte

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