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SV Blau Weiß Merzen e.V.

Merzener erklären Japanern den Vereinssport

24.06.2013 12:45 Uhr | 1349 x gelesen

In Japan gibt es ein Sportsystem, das auf Schulen und Firmen als Basis aufgebaut ist. Nun vollzieht sich dort allerdings ein Umbruch, der die japanische Sportjugend zum Umdenken auffordert. Und da es kaum ein Land auf der Welt gibt, wo sich so viel über Vereinsarbeit lernen lässt wie in Deutschland, beschloss der zweite Vorsitzende der japanischen Sportjugend, Yukinobu Sumitani, sich vor Ort umzusehen, um Erfahrungen mit dem System zu sammeln. Sein Weg führte ihn auch nach Merzen.

Im Jahr 2007 war Yukinobu bereits einmal mit einer Sportleiterdelegation zu Gast in Merzen. Diesen Kontakt zu Blau-Weiß sowie zu den Merzener Bürgern nutzte Yukinobu nun, um sich mit deutscher Vereinsführung vertraut zu machen. Die Freizeit und der Spaß seien trotzdem nicht zu kurz gekommen, versicherten alle Beteiligten.

So war auch ein Besuch im Merzener Raritätenclub eine Reise wert. Achim Nannemann stellte hier den Verein und seine Aktivitäten vor. Das ständig wachsende Museum war für den japanischen Gast faszinierend. Am letzten Abend stand unter anderem noch eine Fahrradtour mit der blau-weißen Radsportgruppe auf dem Programm. Bei anschließendem Imbiss wurde zudem das ein oder andere landesspezifische Detail erläutert.

Yukinobu Sumitani bat darum, Merzen wieder einmal besuchen zu dürfen, schließlich sei Merzen bei den japanischen Jugendsportlern durch den Simultanaustausch ein beliebter Anlaufpunkt. Allen, die wieder einmal geholfen hätten, galt ein herzliches „Arigatoh“ .

(Quelle: BSB-Kreisblatt: 24.06.2013